
monatlich Geld
Der Normalfall ist, dass ein Wohnungeigentümer, monatlich an den Verwalter zahlt (Hausgeld / Wohngeld).
Beim Heimfried Mietenpool erhalten die Eigentümer vom Verwalter monatlich Geld. Nämlich einen Überschuss, der zu Beginn des Jahres im Wirtschaftsplan festgelegt wird.
Das ist einerseits banal, schließlich bekommt der Verwalter die Mieten und nicht die Eigentümer. Dennoch ist der monatliche Überschuss eben wegen des Pools eine grundsätzlich verläßlichere "Geldquelle" als die eigene Miete.
Eines kommt noch hinzu: Im normalen Wohnungseigentum verbreitet sind Probleme mit nachlässiger Hausgeldzahlung, Mahnungen Zinsen usw.
Die Zuverlässigkeit und Zahlungswilligkeit des einzelnen Eigentümers wird naturgemäß weniger auf die Probe gestellt, wenn er an die Gemeinschaft nichts zu zahlen hat.
Ergibt die Jahresabrechnung eine Unterdeckung, müssen die Eigentümer also die sogenannte "Abrechnungsspitze" nachzahlen, ist es für die Verwaltung nicht selten aufwendig und "portoträchtig", dies Geld einigermaßen pünktlich von allen Eigentümern zu bekommen. (Wie so oft werden auch hier die Nachlässigen von den Pflichtbewußten "subventioniert".)
Tritt dieser Fall bei einem Heimfried Mietenpool auf (ausgezahlte Überschüsse waren zu hoch kalkuliert), wird einfach die übernächste Überschusszahlung vom Verwalter entsprechend gekürzt. (Selbstverständlich wird dies den Eigentümern rechtzeitig vorher angekündigt.)
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